Johannes Dornisch wrote this on August 12, 2012

Wir arbeiten gerade an unserer neuen App. Sie wird „First Years” heißen und ein Problem lösen, das (werdende) Eltern haben. Warum wir das so genau wissen? Ich werde voraussichtlich im September Papa. Vor ca. zwei Monaten suchte ich nach Apps die einen während der Schwangerschaft unterstützen und auch nach der Geburt des Kindes. Es gibt so einige, die mit sinnvollen Tipps aufwarten, oder sagen, wann was wie wo gemacht werden soll. Tatsächlich richtig hilfreich. Aber eine App, die ich eigentlich für selbstverständlich hielt, gab es nicht.

Ich suchte eine App, mit der ich mein Kind fotografieren kann. In regelmäßigen Zeitabständen. Ich kenne mich und weiß, dass ich zwar am Anfang täglich 40 Bilder schießen werde, nach spätestens sechs Tagen aber - auf Grund der Überforderung - nicht mehr ans regelmäßige fotografieren denke. Ich will deshalb eine Erinnerung, dies regelmäßig zu tun. Täglich, wöchentlich, monatlich.

Des Weiteren finde ich es umständlich meine geschossenen Bilder auf dem iPhone in Ordner zu verschieben. Ich werde in nächster Zukunft sehr viele Bilder mit meinem Kind machen. Aber ich will nicht umordnen. Ich hätte gerne alle Fotos meines Kindes in einer Art chronologischen Reihenfolge.

Natürlich könnte man so etwas über Instagram, Path, Facebook, oder andere Familiennetzwerkaccounts lösen. Doch ich will das lieber privat. Ohne Social Network.

Diese drei Anforderungen erfüllt keine App. Schade dachte ich und habe diese Problematik Tobi und Jonathan erzählt. Das war vor ca. drei Monaten. Vor drei Monaten waren wir aber noch mit der Entwicklung der Einkaufsliste beschäftigt und somit landete die Idee in unserem Backlog, weil die Idee ja prinzipiell gut war und zu uns passt.

Vor drei Wochen schrieb mir Tobi dann, dass er meine Hilfe für ein Logo bräuchte. Es handle sich aber um eine Überraschung. Er schickte mir einen Screenshot mit vier verschiedenen Logovarianten, deren Schriftzug lautete: First Years. Ich wusste anfänglich nicht um was es geht. Doch Tobi löste die Überraschung auf und erklärte mir, dass sie mir die App zur Geburt meines Kindes schenken wollten. Also nur für mich persönlich. Allerdings hatten sie bei der Konzeption so viele Ideen für die App, dass sie beschlossen, die App im AppStore zu veröffentlichen.

Seitdem dreht sich nicht nur in meiner privaten Familie alles um Babies, sondern auch in meiner beruflichen. Was die App zudem funktional können wird, übertrifft meine Erwartungen. Was das genau sein wird, erläutere ich in einem späteren Post. Vorab gibt es aber schon mal drei Screenshots der App.

Feedback ist natürlich jederzeit Willkommen.

Johannes Dornisch

Bottle washer at pixelflut. Loves football, music, and his small family.

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